#334 April 2008

Ein norddeutsches Unternehmen produziert Maden, Wurmeier und Blutegel für medizinische Zwecke. Das Getier soll Wunden säubern, Därme sanieren und das Immunsystem in Ordnung bringen.

Und der Wurm? Trichuris suis wird in dem ihm fremden Zweibeiner nicht geschlechtsreif, vermehrt sich also nicht. Nach einigen Wochen Wohngemeinschaft zum Wohl des Wirts verlassen die Würmer ihn, abgestorben und, wie der Beipackzettel umschreiben wird, „auf natürliche Weise“. Unbemerkt. Nur der Gedanke daran verursacht ein Kribbeln.

Quelle: DIE ZEIT 01.07.2004 Nr.28
http://www.zeit.de/2004/28/M-Maden


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