Um 333 Millionen Dollar 36 Jahre keine Hungertote auf der Erde, oder ein Weltallexperiment. Die USA haben sich 2007 am 4. Juli – dem Unabhängigkeitstag der USA natürlich für das Experiment entschieden. Jetzt wissen wir zumindest dass ein Komet nicht 'schwammig' ist. Sorry an alle Hungertoten der nächsten 36 Jahre.
„Deep Impact“ heißt die Mission, was soviel bedeutet wie tiefer Einschlag.
Von der Kenntnis des Kometenaufbaus hängt nämlich ab, was gegen einen Kometen im Anflug auf die Erde zu tun wäre. Bislang kann niemand sagen, welche Gegenmaßnahmen dann sinnvoll wären.
Anm. der Redaktion an die NASA: Armageddon gibts als DVD bei Amazon.
Die russische Astrologin Marina Bai wollte die NASA vor einem Moskauer Gericht verklagen. Die Zerstörung des Kometen hätte „die natürliche Balance des Universums“ gefährden können und das „System spiritueller Werte“ verletzt. Als Entschädigung verlangte die Wahrsagerin von der NASA 311 Millionen US-Dollar. Moralische Unterstützung erhält sie von einigen russischen Wissenschaftlern, die ihren Kollegen in den USA einen „kosmischen Vandalismus“ vorgeworfen haben sollen. Rechtlich ist eine Klage gegen die NASA vor einem MoskauerGericht durchaus zulässig, denn die USBehörde ist mit Experten u. a. in Baikonour tätig. Sollte es zu einem Prozess kommen, beurteilen Juristen die Erfolgschancen allerdings nicht viel besser, als die Zuverlässigkeit astrologischer Wahrsagungen.
Weitereführende Literatur zum Thema Statistiken
http://www.w-akten.de/statistik.phtml