| Permanent and Original URL of this page: http://leuropa.eu/josef-fritzl-amstetten | ||
|
||
|
|
|
#1218 May 2008
Overview of the case of Josef Fritzl, Amstetten Austria. 1935-2008 The International press reports A prosecution spokesman said Elisabeth Fritzl, 42, had accused her father, Josef, of "massive crimes". (source: smh.com.au, one of the first media to report the case) FamilienfotoFoto of the whole Fritzl Family 09.04.1935Josef Fritzl geboren am 9. April 1935 in Amstetten (nachrichten.at, iol.co.za) Horoskop"Widder ist spontane männliche Energie", Parallelen zu Terroristin Ulrike Meinhof und WTC-Attentat "entfremdetes Rechtsempfinden", Saturn Fische - "Meister im Vertuschen", 24.08.1984 Pluto direkt gegenüber von seinem Uranus im Stier. (astrothek.blog.de) Nach der Pflichtschule besuchte er eine Höhere Technische Lehranstalt (HTL) mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik. Sein erster Arbeitgeber war die VÖEST in Linz. (wikipedia) 11.05.1951Josef Fritzl als Schüler: Das Schwarzweißfoto aus dem Jahr 1951 zeigt den 16-Jährigen bei einem Klassenausflug. spiegel.de 16 year-old Josef Fritzl standing in front of a statue while his class 4b of the Secondary Sports School Amstetten poses for a souvenir photo in the park of the Hellbrunn Residence near Salzburg, Austria yahoo.com 1959 Exhibitionist AnzeigeAs early as 1959, we recorded Fritzl, then aged 24, as an exhibitionist.Retired Linz police chief Gerhard Marwan (dailystar.co.uk) 1966Elisabeth Fritzl geboren 1966 25.08.1966 murder of Anna Neumayr?The body was discovered in a maize field in Raasdorf in Lower Austria on August 25, 1966. Anna had disappeared three days earlier in the town of Pfaffstaett, on her way to the city of Wells in Upper Austria – which is just 18 miles away from Linz, where Fritzl worked at the time. (dailystar.co.uk) 04.09.1967 versuchte VergewaltigungJosef Fritzl versucht in Linz-Ebelsberg eine 21 jährige Frau in den Wald zu zerren und zu notzüchtigen. http://www.gegensexuellegewalt.at/2008/05/die-vertuschungsversuche-bei-s... 06.10.1967 VergewaltigungPolice files show that Fritzl was first recorded as a criminal sex offender in 1967. His record includes a conviction for raping a young woman in the Austrian city of Linz, a crime for which he received an 18 month prison sentence,[4] another attempted rape and an arrest for exposing himself in public in front of women. Wikipedia - Elisabeth_Fritzl Serientaten im Herbst 1967 24.10.1967 Festnahme3) Besondere Amtshandlungen:Aus einem Jahresbericht der Kriminalpolizei Linz (nachrichten.at) 1968Josef Fritzl in Haft "Fritzl served only 18 months for the rape, allegedly because a judge considered he should be reunited with his wife and four children." (timesonline.co.uk) 1969Josef F. wird 1969 enthaftet und kehrt nach Amstetten zurück. (nachrichten.at) "He was hired even though he had a record," said Sigrid Reisinger, who heads the Amstetten construction material firm Zehetner, which employed Fritzl from 1969-1971. Fritzl sold machines for a German company in Austria and was often on the road. (yahoo.com) 1973He bought an inn and campground in Unterach, about 90 miles west of Amstetten, that his wife Rosemarie ... ran during summers from 1973 to 1996. (yahoo.com) 1974 BrandstiftungAm Mondsee wurde Fritzl zwei Mal, 1974 und 1982, der Brandstiftung verdächtigt. (n24.de) 1977Sie wurde ab ihrem elften Lebensjahr - im Jahr 1977 - sexuell missbraucht, weshalb sie mehrmals von zu Hause weglief. Quelle: apa.at 1978"1978 wurden Pläne für den L-förmigen Zubau eingereicht, wobei der Verliesbereich offenbar damals schon geplant und im Zuge der Bauarbeiten mit umgesetzt wurde." (nachrichten.at) Fritzl - "had planned to build his secret cell as early as 1978, when she was 12" 1982 BrandstiftungAm Mondsee wurde Fritzl zwei Mal, 1974 und 1982, der Brandstiftung verdächtigt. Aber in beiden Fällen sei er schließlich wegen Mangels an Beweisen nicht weiter behelligt worden, sagt Gerhard Neuhuber von der Polizeiinspektion Unterach. Während der zweiten Ermittlung habe Fritzl kurz in Untersuchungshaft gesessen. (n24.de) 1983Elisabeth F. Abgängig 01-02/1983, Aufgriff in Wien Quelle: Polizei “Elisabeth ran away from that house as a girl, police searched for her, brought her back and delivered her back into the violent embrace of her father,” says Hedwig Woelfl, the director of a child protection centre in Austria. (source: Times) One former resident, Alfred Dubanovsky, came forward yesterday to talk of how he had seen another man enter the dungeon. Dubanovsky, a petrol pump attendant who lodged in the house for 12 years, said he believed the man had been a plumber who came to help Fritzl install a toilet. He added that Fritzl had once told him: "One day my house will go down in history."Source: Guardian 1984Elisabeth F. ist seit dem 29.08.1984 abgängig. Am 28.08.1984 habe Josef F. seine Tochter in den Keller gelockt, betäubt und sie mit Handschellen gefesselt in einem Raum eingesperrt. In einem Brief, der ca einen Monat später bei den Eltern eintraf, ersuchte Elisabeth ihre Eltern, ihr nicht nachzuforschen. 1986 murder of Martina Posch?1986 Martina Posch is sexually abused and murdered. The wife of Mr Fritzl had a campsite and guest house near to where the body of Ms Posch was found. (Times) Die damals 17-jährige Martina Posch aus Vöcklabruck war am 12. November 1986 verschwunden. (orf.at) Martina Posch verschwand am 12. November 1986 um 6.40 Uhr früh. Ihre Leiche wurde später am Ufer des Mondsees gefunden - eingewickelt in eine Abdeckplane. (Oberösterreichische Nachrichten vom 6. 12. 1997 via ktpi.at) Bis heute fehlen immer noch Gegenstände des Opfers: eine Umhängetasche, eine blaue Jeans-Jacke und schwarze Stiefelletten, berichten die „Österreichischen Nachrichten“. „Der damalige Täter könnte diese Gegenstände als eine Art Trophäe behalten haben“, sagen die Fahnder. (bild.de) Und es gibt ein weiteres brisantes Detail: das Mordopfer aus Oberösterreich hat der 42jährigen Tochter des Verdächtigen unglaublich ähnlich gesehen. (liferadio.at) 1993 LisaAm 19.05.1993 wird die 9-Monate alte Lisa im Mehrparteienhaus der F. mit einem handschriftlichen Brief der Elisabeth F. vorgefunden. Darin erwähnt sie, dass sie bereits eine Tochter (Kerstin) und einen Sohn (Stefan) hätte und kein weiterer Platz für die zweite Tochter wäre. Quelle: Polizei 1994 MonikaJosef Fritzl ruft selbst seine Frau Rosemarie an. Mit verstellter Stimme spricht er in den Hörer: "Ich bin’s. Sei mir bitte nicht böse. Ich kann dir aber leider nicht sagen, wo ich bin. Bitte kümmert euch um mein Baby. Ich hab’s euch gerade vor die Tür gelegt."Rosemarie Fritzl wundert sich, woher die Tochter die Rufnummer hat, denn der Telefonanschluß ist erst wenige Tage alt. Sie teilt dies auch der Polzei mit. (spiegel.de) Am 15.12.1994 wird die 10-Monate alte Monika unter gleichen Umständen aufgefunden. (Polizei) 1996 Zwillinge, Kind verbranntIm Jahre 1996 habe sie Zwillinge zur Welt gebracht, beide hätten gelebt, jedoch mangels entsprechender Versorgung wäre ein Kind einige Tage nach der Geburt verstorben. Josef F. habe den toten Körper aus dem Keller entfernt und folglich verbrannt. (Polizei) Er habe die Leiche des Babys im Heizkessel des Hauses verbrannt. (focus.de) 1997 AlexanderAm 03.08.1997 wird der 15-Monate alte Alexander an der gleichen Örtlichkeit abgelegt. (Polizei) 1998 Urlaub in ThailandThailand holiday video showing Josef Fritzl with audio A video shows Mr Fritzl and a friend from Munich riding on an elephant (off-camera commentary: “Hey, Sepp [Mr Fritzl's nickname] you had better show this to your wife to convince her that we're on safari, not hunting for humans”). (Times) Sie machten gemeinsam Urlaub in Pattaya (Thailand) und gingen zusammen aufs Oktoberfest: Der Münchener Rentner Paul H. (69) kennt Josef Fritzl (73) seit 1973. In BILD erzählt er exklusiv über den Inzest-Vater 2002 FelixIn einem Brief, vermutlich im Jahre 2003 schreibt Elisabth F., dass sie am 16.12.2002 einen Sohn (Felix) gebar. (Polizei) 19.04.2008 Behörden suchen Mutter von KerstinPresseaussendung Nr: 64048 vom 19.04.2008, 19:23 UhrQuelle: bundespolizei.gv.at - Presseaussendungen 22.04.2008 Reporterin gefährdet Opfer?Ybbsstraße 40, keine fünf Minuten von der City entfernt. ÖSTERREICH-Reporterin Andrea Kramer, die zum Haus gefahren war, um bei der Suche nach der zu diesem Zeitpunkt noch als vermisst geltenden Elisabeth zu helfen, erinnert sich: Quelle: oe24.at 25.04.2008 Josef Fritzl besucht Rechtsanwalt"Er war am Freitag bei mir", bestätigte gestern der Waidhofner Rechtsanwalt Bruno Bernreitner auf Anfrage der OÖN. Quelle: (nachrichten.at) 27.04.2008 13:03 PresseaussendungPresseaussendung Nr: 64538 vom 27.04.2008, 13:03 Uhr Amstetten Presskonferenz bezüglich "Inzest-Verdacht" Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Niederösterreich Das Landeskriminalamt Niederösterreich hält heute, Sonntag, 27.04.2008, mit Beginn 14.30 Uhr, im Hotel EXEL, 3300 Amstetten, Alte Zeile 14 etabliert, eine Pressekonferenz ab. 27.04.2008 13:35 PresseaussendungPresseaussendung Nr: 64539 vom 27.04.2008, 13:35 Uhr Amstetten, NÖ Schwere Straftaten zum Nachteil v. Familienangeh. Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Niederösterreich Die schwersterkrankte, bewusstlose, 19-jährige Kerstin F. wurde am 19.04.2008 angeblich im Wohnhaus der Großeltern in 3300 Amstetten abgelegt. Sie wurde in der Folge in das Landesklinikum Mostviertel-Amstetten eingeliefert. Bei Kerstin fand sich ein handgeschriebener Brief, indem die leibliche Mutter, Elisabeth F. um Hilfe für ihre kranke Tochter bat. Die weiteren Ermittlungen wurden vom LKA NÖ gemeinsam mit der PI Amstetten geführt. Bei den nunmehr geführten Ermittlungen wurde zur Verifizierung der Verwandtschaftsverhältnisse und zur Ausforschung eines oder mehrerer Kindsväter die DNA Untersuchung der Kinder sowie auch des Josef F. als erfolgversprechenden Ermittlungsansatz gewertet und dementsprechende Anordnungen bei der StA St. Pölten angeregt. Für eine Behandlung der Kerstin F. war für die Ärzte des LK Mostviertel-Amstetten Kenntnisse über den Krankheitsverlauf erforderlich und wurden deswegen auch ein dementsprechender Presseaufruf getätigt. Aufgrund einer vertraulichen Mitteilung wurden in den Abendstunden des 26.04.2008 Josef F., 73 Jahre alt, Pensionist, Amstetten wh., in Begleitung seiner Tochter Elisabeth im Nahebereich des LK Mostviertel-Amstetten aufgegriffen und zwecks weiterer Abklärung zur PI Amstetten gebracht. Elisabeth F. machte bei ihrer Befragung einen äußerst verstörten psychischen und einen auffälligen physischen Eindruck. Nach einem längeren Gespräch und der Zusicherung, dass es zu keinem Kontakt mit dem Vater mehr kommt und auch für ihre Kinder gesorgt wird, war sie zu einer umfassenden Aussage bereit. Wie bereits angeführt wurden drei Kinder durch vorgespielte Kindesweglegung als Adoptiv- bzw Pflegekinder von Rosemarie und Josef F. angenommen. Kerstin (19) Josef F. holte seine Tochter Elisabeth sowie die Kinder Stefan und Felix aus dem Verließ und habe seiner Gattin erklärt, die Tochter wäre mit den beiden Kindern nach Hause gekommen. Laut Aussagen von Elisabeth wären sie und die Kinder ausschließlich von Josef F. mit Essen und Kleidung versorgt worden. Die Gattin Rosemarie F. habe von den Gefangenschaften nichts gewußt und habe damit auch nichts zu tun. Die Opfer wurden in stationäre psyologische Betreuung übergeben. Gegen Josef F. wurde von der StA St. Pölten die Anordnung zur Festnahme verfügt. Der Beschuldigte ist zurzeit nicht zur Aussage bereit. Zurzeit werden Auskunfts- und Bezugspersonen einvernommen sowie die Spurensuche am Tatort durchgeführt. 27.04.2008 MedienberichteYbbsstraße40 in Amstetten. Hier, in einer ruhigen Wohngegend, soll etwas passiert sein, das selbst die leitenden Ermittler noch nicht begreifen. Walter Wemer etwa, der seit elf Jahren neben dem schmucklosen Betonzubau der Familie wohnt. Ende der 1960er Jahre war das Haus schrittweise renoviert und ausgebaut worden: "Im Nachhinein kommt es mir schon seltsam vor, dass der älteste Sohn der Familie, der auch in dem Haus lebte, so viel Lebensmittel in das Haus brachte, dass er dafür eine Schubkarre brauchte." Um die kranke 19-Jährige behandeln zu können, brauchten die Ärzte Kenntnisse über den Krankheitsverlauf, weshalb ein Presseaufruf getätigt wurde. Aufgrund einer vertraulichen Mitteilung wurde der 73-jährige Pensionist in Begleitung seiner Tochter Elisabeth im Nahbereich des Mostviertel-Klinikums aufgegriffen und zwecks weiterer Abklärung zur Polizeiinspektion Amstetten gebracht. In a cell himself since Saturday night, Josef relented and gave police the security access codes to the basement on Sunday night. Police found several rooms 170 centimetres (5.5 feet) high equipped with water and a television. " Police said the case only came to light after one of the girls, 19-year-old Kerstin, was admitted to hospital in a critical condition in mid-April. Doctors stepped up efforts to find the mother, looking for background medical information, and Josef Fritzl brought his secret offspring into the family home. Kerstin wiederum hatte einen Brief ihrer Mutter bei sich im Krankenhaus. "Sucht mich nicht, denn es wäre zwecklos und würde mein Leid und das meiner Kinder nur erhöhen." Auch "zu viele Kinder und Bildung" seien an ihrem jetzigen Aufenthaltsort "nicht erwünscht". OnlineJosef Fritzl Ybbsstr. 40 3300 Amstetten Google Trends "Amstetten" Presseaussendungen Amstetten 28.04.2008 MedienberichteDer Verdächtigte begann am Montag ein Geständnis abzulegen. Der 73-jährige Josef F. sei "dabei, zu gestehen", hieß es vonseiten der Ermittler. Von einer umfassenden Beichte zu sprechen, wäre aber "noch zu früh", wurde betont. LagerraumAuch eine Gummizelle soll eingerichtet sein. apa.at Bei der Pressekonferenz um 16:00 erklärte die Polizei, dass es sich um einen Lagerraum handelte. Die Polsterung der Wände diente als Schallschutz. Ein schmaler, etwa 1,70 Meter hoher Gang führt in das Verlies. Dieses hat mehrere Räume. gefunden wurden sanitäre Einrichtungen, Schlafstätten, ein Fernseher und eine Kochnische. In zwei Räumen gab es Schlafgelegenheiten, zudem war eine Dusche montiert. Laut dem Amstettener Bezirkshauptmann Hans-Heinz Lenze wurde sogar eine Gummizelle eingerichtet. (krone.at) Bei Jugendamt bekanntDas Wohlfahrtsamt hatte regelmäßig Kontakt mit der Familie.http://www.noen.at/redaktion/n-ams/article.asp?text=263683&cat=311 28.04.2008 08:33Amstetten geschocktQuelle: Stadtgemeinde Amstetten 28.04.2008 11:45 PresseaussendungPresseaussendung 64604 vom Montag, 28. April 2008, 11:45 Uhr. Schwere Straftaten zum Nachteil v. Familienangeh. Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Niederösterreich Nachtrag zur ho Presseaussendung vom 27.04.2008, um 13.35 Uhr: Das Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Sicherheitsdirektion für das Bundesland Niederösterreich ersucht um Veröffentlichung der angeschlossenen Lichtbilder. Bezugnehmend auf die ho Presseaussendung wird bekanntgegeben, dass die ca. insgesamt 60 Quadratmeter großen Kellerräumlichkeiten über einen kleinen Einstieg, der sich hinter einem Regal befand, erreichbar sind. Versperrt ist der Eingang mit einer massiven Stahlbetontüre mit Elektromotor, welche mit einer Fernbedienung mit Zahlencode zu öffnen ist. Über einen ca. 5 Meter langen Gang und einem Schlupfloch gelangt man in ein Zimmer, wo sich eine Kochmöglichkeit sowie eine Toiletten- und Duschanlage befindet. Es bestehen auch zwei Schlafräume mit je zwei Betten. Die Raumhöhen betragen etwa 170cm. Die Räumlichkeiten sind gepflegt. In den Räumen befanden sich unter anderem ein Fernseher mit Video sowie Radiogerät. Der beschuldigte Josef F. zeigt sich bei den Vernehmungen zu den Tatvorwürfen und Inzesthandlungen grundsätzlich geständig, schwächt aber seine Tathandlungen in Details ab. Der Beschuldigte wird innerhalb der gesetzlichen Frist in die Justizanstalt beim Landesgericht St. Pölten eingeliefert werden. Es werden in der Anlage Lichtbilder des Beschuldigten sowie der Kellerräumlichkeiten übermittelt. Wer hat Josef F. bei möglichen verdächtigen Handlungen beobachtet? Hinweise bitte an den Journaldienst des Landeskriminalamtes Niederösterreich unter der Telefonnummer 059133 / 30 3333. Die Lichtbilder können beim Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Sicherheitsdirektion für das Bundesland Niederösterreich unter der Telefonnummer 02742 / 207 6220 angefordert werden. Elektrische FernsteuerungDie Tür zum Verlies war nur mit einer Funkfernsteuerung und Code zu öffnen. Er hat die Tür auch von Innen immer verschlossen und den Anwesenden "Häftlingen" erklärt, daß wenn ihm etwas passiert, keiner mehr herauskommt. 30.04.2008 PresseaussendungPresseaussendung vom 30.04.2008, 17:32 Uhr: Schwere Straftaten zum Nachteil v. Familienangeh. Zur ho Presseaussendung vom 27.04.2008, um 13.35 Uhr, wird nachstehender Ermittlungsstand bekanntgegeben. Seit 29.08.1984 war Elisabeth F. abgängig. Es erfolgte eine Anzeige bei der Gendarmerie sowie ein Bericht an die Bezirkshauptmannschaft. Am 19.05.1993 wurde die 9 Monate alte Lisa im Mehrparteienhaus der Familie F. mit einem handschriftlichen Brief der Elisabeth F. vorgefunden. In dem Brief wurde erwähnt, dass Elisabeth F. bereits eine Tochter (Kerstin) und einen Sohn (Stefan) hätte und kein weiterer Platz für Lisa wäre. Am 15.12.1994 wurde die 10 Monate alte Monika unter gleichen Umständen vorgefunden. Am 03.08.1997 wurde der 15 Monate alte Alexander an der gleichen Örtlichkeit abgelegt. Vermutlich im Jahr 2003 schrieb Elisabeth F. in einem Brief, dass sie am 16.12.2002 einen Sohn gebar. Am 19.04.2008 w die schwerkranke, bewusstlose 19-jährige Kerstin F. angeblich im Wohnhaus der Großeltern in 3300 Amstetten abgelegt. Die Erstermittlungen führte die Polizeiinspektion Amstetten. Am 22.04.2008 erfolgte die Übernahme der Amtshandlung durch das Landeskriminalamt Niederösterreich. Es erfolgten Anordnungen zur Untersuchung der sichergestellten Blut- und Harnproben der Kerstin F., die Abnahme von Mündhöhlenabstrichen der Kinder, der Großeltern und deren Vergleich mit dem sichergestellten Briefkuvert sowie Rufdatenrückerfassungen der bekannten Telefonanschlüsse. Am 26.04.2008 in den Abendstunden wurde Josef F. in Begleitung seiner Tochter Elisabeth im Nahebereich des Landesklinikums Mostviertel – Amstetten aufgegriffen und zwecks Abklärung auf die Polizeiinspektion Amstetten verbracht. Elisabeth F. machte bei ihrer Befragung einen äußerst verstörten psychischen und einen auffälligen physischen Eindruck. Nach einem längeren Gespräch und der Zusicherung, dass es zu keinem Kontakt mit dem Vater mehr kommt und auch für ihre Kinder gesorgt wird, war sie zu einer umfassenden Aussage bereit. Demzufolge sei sie bereits ab dem 11. Lebensjahr vom Vater wiederholt sexuell missbraucht worden. Am 28.08.1984 habe Josef F. seine Tochter in den Keller gelockt, betäubt und sie mit Handschellen gefesselt in einem Raum eingesperrt. In der 24-jährigen Gefangenschaft sei Elisabeth F. laufend von ihrem Vater missbraucht worden. Daraus entstammen sechs Kinder. Im Jahre 1996 habe Elisabeth F. Zwillinge zur Welt gebracht, beide hätten gelebt, jedoch mangels entsprechender Versorgung wäre ein Kind einige Tage nach der Geburt verstorben. Josef F. habe den toten Körper aus dem Keller entfernt und folglich verbrannt. Wie bereits angeführt wurden drei Kinder durch vorgespielte Kindesweglegung als Adoptiv- bzw. Pflegekinder von Rosemarie und Josef F. angenommen. Die 19-jährige Kerstin, der 18-jährige Stefan sowie der 5-jährige Felix seien seit Geburt gemeinsam mit ihrer Mutter Elisabeth in den Kellerräumen eingesperrt gewesen. Josef F. holte seine Tochter Elisabeth sowie die Kinder Stefan und Felix aus dem Verließ und habe seiner Gattin erklärt, die Tochter wäre mit den beiden Kindern nach Hause gekommen. Laut Aussagen von Elisabeth wären sie und die Kinder ausschließlich von Josef F. mit Essen und Kleidung versorgt worden. Die Gattin Rosemarie F. habe von den Gefangenschaften nichts gewusst und habe damit auch nichts zu tun. Aufgrund der umfassenden Aussage der Elisabeth F. wurde Josef F. über Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten festgenommen und in die Justizanstalt beim Landesgericht St. Pölten verbracht. Josef F. zeigte sich in der Folge geständig, schwächte jedoch in Details ab. Die Opfer befinden sich in stationärer psychologischer Behandlung im Landesklinikum Mostviertel-Mauer. Anhand der Untersuchungsergebnisse der DNA-Proben steht fest, dass Josef F. der Vater, der von Elisabeth F. geborenen Kinder sein dürfte und der Beschuldigte selbst, den Brief vom Jänner 2002 in Oberösterreich per Post verschickt haben dürfte. Zurzeit werden weitere Auskunfts- und Bezugspersonen einvernommen sowie die Spurensicherung am Tatort durchgeführt. Quelle: Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Niederösterreich 30.04.2008 Natascha Kampusch BBC interviewIn her first British television interview Austrian former kidnap victim Natascha Kampusch has spoken to the BBC about Austria's latest abuse scandal. (news.bbc.co.uk) Dr. Rudolf MayerMarcus J. Oswald beschreibt in einem ausführlichen Artikel den "Starverteidiger" von Josef Fritzl, Dr. Rudolf Mayer Staatsanwältin Christiane BurkheiserNach nur zehn Monaten im Amt steht Staatsanwältin Christiane Burkheiser (32) vor dem Fall ihres Lebens. Die junge Juristin (Bild) bringt den Horror-Vater von Amstetten vor Gericht. (krone.at) Adelheid KastnerAuch eine zweite Frau entscheidet über das weitere Schicksal von Josef F.: Adelheid Kastner wird das psychiatrische Gutachten erstellen. (krone.at) 05.05.2008 Zweiter Eingang entdecktDie Polizei entdeckt einen zweiten Zugang. (nachrichten.at) 06.05.2008 BordellbesucheJosef Fritzl war regelmäßiger Gast im Bordell "Villa Ostende" in der Eisenbahngasse 14 in Linz. Ein ehemaliger Kellner hat ihn als "pervers" und geizig in Erinnerung. (gegensexuellegewalt.at) InzestBei den meisten Menschen greifen machtvolle biologische und psychologische Barrieren, die sie hindern, sich an den eigenen Kindern zu vergreifen. Aus dem individuellen Körpergeruch beispielsweise ziehen Menschen Rückschlüsse auf die genetische Ähnlichkeit. Nahe Verwandte lehnt man daher instinktiv als Sexualpartner ab. (focus.de) Rechtslage ÖsterreichInkrafttretedatum 01.01.1989[Wer ein Salzfaß (Saliera) aus einem schlecht gesicherten Museum entwendet geht 5 Jahre in den Bau. Wer mehrere Milliarden Euro entwendet wird behandelt wie ein Diplomat.] DeutschlandVerfassungsbeschwerde eines wegen Inzests verurteilten Mannes aus Leipzig ab, der mit seiner Schwester vier Kinder hat. (focus.de) ItalienDer italienische Codice Penale bestraft Inzest nur, wenn öffentliches Ärgernis entsteht. Inzest straflosIn den Ländern allerdings, die dem aufklärerischen französischen Code Pénal folgten, ist Inzest heute straflos, so in
und anderen lateinamerikanischen Staaten. Inzest Diskussion DeutschlandWenn es nicht um Beischlaf, sondern um andere sexuelle Handlungen geht, greift ja auch der Inzest-Paragraf nicht. In Fällen, wo beide alt genug sind und es wirklich wollten, gibt es jedenfalls keine sexuelle Selbstbestimmung zu schützen. EugenikDieses Argument basiert letztlich darauf, dass es besser wäre, die Entstehung eines Kindes zu verhindern, bei dem man befürchten muss, dass es nicht völlig gesund sein wird. Das ist dieselbe Logik, die auch dem Begriff des "lebensunwerten Lebens" im Nationalsozialismus zugrunde lag. Spenden für Amstetten OpferDie Spenden-Konten # NÖ Hypo (BLZ 53000) Konto: 06455 00 8989 Konto (international) IBAN: AT865300006455008989, # Raiffeisen-Landesbank NÖ-Wien |
Search this blog Email Updates for You Links English Links German search |
|
|